Mit jedem verkauften Artikel verdient Ihre Shop-Plattform mit. Grundgebühr, prozentuale Transaktionsgebühren, dazu ein Abo für jede Zusatzfunktion: Je besser Ihr Geschäft läuft, desto teurer wird die Miete. Und die Regeln macht die Plattform - nicht Sie.
Für den Start ist das ein fairer Handel. Aber irgendwann dreht sich das Verhältnis: Der Shop, der Ihr wichtigster Vertriebskanal ist, gehört Ihnen nicht. Sie mieten ihn.
Was ist Medusa?
Medusa ist ein Shopsystem zum Besitzen statt Mieten. Die Software ist quelloffen und kostenlos, läuft auf Ihrem eigenen Server und deckt ab, was ein moderner Onlineshop braucht: Produkte, Lager, Bestellungen, Rabattaktionen, mehrere Währungen und Länder, B2B-Preislisten. Den Quellcode kann jeder prüfen (Medusa auf GitHub), einen Überblick gibt es auf medusajs.com.
Und das Schaufenster - alles, was Ihre Kunden sehen - ist frei gestaltbar: Medusa gibt kein Design und keine Vorlage vor. Aufbau, Tempo und Auftritt folgen Ihrer Marke, nicht den Grenzen eines Baukastens.
Für Ihr Team sieht die Verwaltung so aus, wie man es von modernen Systemen erwartet - Bestellungen, Kunden und Lagerbestand an einem Ort:

Was das für Ihren Shop bedeutet
- Kosten, die nicht mitwachsen: Keine prozentualen Gebühren pro Verkauf, keine App-Abos für Standardfunktionen. Sie zahlen für Server und Weiterentwicklung - planbar und unabhängig vom Umsatz.
- Funktionen ohne Kompromisse: Produktkonfiguratoren, Anbindung an Ihre Warenwirtschaft, B2B-Preise je Kunde, eigene Bestellprozesse. Was Ihr Geschäft braucht, wird gebaut - statt im App-Store gesucht und monatlich bezahlt.
- Ihre Daten, Ihre Kundenbeziehung: Kundendaten und Bestellhistorie liegen auf Ihrem Server in Europa, nicht bei einem Plattformanbieter. Das ist auch beim Datenschutz ein Vorteil.
Ehrlich: Für wen sich das lohnt - und für wen nicht
Wenn Sie zehn Produkte verkaufen und Ihr Shop-Baukasten Sie nie gestört hat, bleiben Sie dabei. Der Umstieg lohnt sich, wenn mindestens einer dieser Punkte zutrifft: Ihre monatlichen Plattform- und App-Kosten sind spürbar gestiegen. Ihre Prozesse passen nicht in den Standard - etwa B2B-Preise, Konfiguration oder besondere Versandlogik. Oder Ihr Shop muss mit Warenwirtschaft, Kasse und Außendienst sauber zusammenarbeiten.
Diese Einschätzung treffen wir am Anfang jedes Projekts. Manchmal lautet sie auch: Bleiben Sie, wo Sie sind.
So arbeiten wir damit
Wir entwickeln Onlineshops für den Mittelstand - von der ersten Beratung über die E-Commerce-Entwicklung bis zum laufenden Betrieb. Mit Medusa bauen wir Shops, die sich dem Geschäft anpassen statt umgekehrt: Datenübernahme aus dem alten System, Anbindung an Warenwirtschaft und Zahlungsanbieter, dazu eine Messung, die zeigt, welche Seiten tatsächlich verkaufen.
Was kostet das?
Die Software kostet nichts. Was Geld kostet, ist die Arbeit: Einrichtung, Design, Datenübernahme, Anbindungen. Ein Medusa-Projekt ist deshalb eine Investition statt einer Dauermiete - sie rechnet sich typischerweise über eingesparte Transaktionsgebühren und nicht mehr nötige App-Abos. Im Erstgespräch rechnen wir das für Ihren Shop konkret durch: Erstgespräch vereinbaren, wir melden uns innerhalb von 2 Werktagen.
Häufig gestellte Fragen
Frage: Ist Medusa wirklich kostenlos?
Antwort: Die Software ja - sie ist open-source, es gibt keine Lizenz- und keine Transaktionsgebühren. Kosten entstehen für den Server (je nach Größe ab wenigen Euro im Monat) und für die Einrichtung durch einen Dienstleister.
Frage: Können wir von Shopify oder Shopware zu Medusa wechseln?
Antwort: Ja. Produkte, Kunden und Bestellhistorie lassen sich übernehmen. Der Wechsel wird so geplant, dass der alte Shop bis zur Umstellung normal weiterläuft - Ihre Kunden merken vom Umzug nichts.
Frage: Wie lange dauert ein Shop mit Medusa?
Antwort: Je nach Umfang typischerweise einige Wochen bis wenige Monate. Ein überschaubarer Shop geht schneller, Anbindungen an Warenwirtschaft und Sonderprozesse brauchen länger. Den Zeitplan legen wir vor Projektstart gemeinsam fest.
Frage: Ist Medusa DSGVO-konform?
Antwort: Medusa läuft auf Ihrem eigenen Server - Sie bestimmen, wo die Daten liegen. Auf einem Server in der EU bleiben Kundendaten in Europa, ohne Übermittlung an einen Plattformbetreiber außerhalb. Die konkrete Ausgestaltung gehört wie immer in Ihre Datenschutzerklärung.